zu Guttenberg und das Fußvolk????
Eine Nachricht macht es mehr als deutlich.
1800 Mitarbeiter hat das Wirschaftsministerium und doch werden wichtige Gesetze von Anwaltskanzleien entworfen. Outsourcing nennt man das. Nun ist es nicht nur das Problem des Wirschaftsministeriums. Überall, ob Ministerien in Bund, Ländern oder in Städten und Gemeinden, überall Outsourcing. Dort eine Studie hier ein Gesetz, dort die Beetpflege, die Putze für den Bundestag. Üppig die Honorare, unter dem Existenzminimum das Salär der mechanischen Humankräfte. Das ist der Trend, nicht erst seit Herrn von Guttenberg.
Nur der liebe Theodor, Hans Dampf der CSU, degradiert die Mitarbeiter des Wirtschaftsministeriums als Fußvolk, die nicht in der Lage sind Entsprechendes auf den Weg zu bringen. Geht in den Konkurrenzkampf mit dem Justizministerium, wo die Gesetzesexperten sitzen anstatt den Sachverstand der Mitarbeiter des Wirtschaftsministeriums mit denen des Justizministeriums zu nutzen.
Das ist Recourcenverschwendung. Dort gibt es genügen Experten, die den Aufgaben gerecht werden.
Oder fürchtet der Wirschaftsminister den Sachverstand der eigenen Leute und fürchtet seine eigene Demaskierung, wenn es nämlich um den “Sachverstand” geht. Er sollte ja in seinem Haus federführend tätig sein. Mit Sachverstand.
Hat er recht “die Beamten und Mitarbeiter können es nicht” , dann muss er outcourcen.
Radikal und noch vor der Wahl.
Dazu fehlt ihm sicherlich der Mut, den Ast abzusägen den er mit seinem “Outsourcing” angesägt hat.